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    Leben ist die Lust zu schaffen!
    Carl Spitzweg (1808-85)
    29.02.08
    Murphy sagt: *hust*….*hust*

    Nach einem Dreitages-Intermezzo von irgendwelchen Viren, die meine Nase zum Laufen, den Kopf zum Fliegen und den Hals zum Kratzen brachten, bin ich nun endlich wieder auf dem Damm. Was Murphy damit zu tun hat? Nun, voraus gegangen waren im Abstand von etwa 14 Tagen mehrere Gespräche in denen es immer wieder darum ging, wie Erkältungen, Norovirus und andere Plagen dieser Zeit trotz Immunsuppression an mir vorüber gingen. Irgendwie hätte ich ahnen können, dass unser Freund Murphy mithört und nach einem gemütlichen Kinosonnabend einen Sonntag folgen lässt, den “Mann”, ganz typisch und klischeegerecht dem Tode nahe, im Bett verbringt.
    Einziges Extra dabei: die verständnisvolle Liebste, die einen umsorgt und mit Nettigkeiten und Leckereien “betütschert”.

    Doch damit ließ es Nervensäge Muprhy nicht bewenden. Er fädelte auch noch ein, dass just in den drei Tagen krankgeschriebenen Leidens (jawohl Ladys, wir Männer leiden bei Erkältungen und grippalen Infekten!!! Der Kreuzweg ist nix dagegen!!!), wichtige Entscheidungen über Pressetexte, Flyer, Standups und Veranstaltungen zu treffen sind, so dass vom Handy, über den privaten Festnetzanschluss, bis zum heimischen eMail-Account alles bis zum Anschlag ausgelastet war (um ja nicht die zarte Hoffnung auf Erholung aufkommen zu lassen)
    ;-)
    Fazit: Erkältung fast weg, Nerven auch. Die Tücken des digitalen Zeitalters und des zu häufig in der Öffentlichkeit über nichtkrankwerdentrotzimmunsuppression sprechens…… und aus dem Off lacht Murphy leise.

    29.02.08

    Wie ich schon berichtete, wurde am 15.01. der Beitrag “Das verschenkte Herz” (klick!), in dem meine Liebste und ich eine tragende Rolle gespielt haben, im Rahmen der ZDF-Reihe 37° ausgestrahlt.
    Der Beitrag ist, für diejenigen die ihn verpasst haben, auch online zu sehen. Die ZDF-Mediathek stellt ihn für Interessierte hier zur Verfügung.

    31.01.08
    Das verschenkte Herz

    so hieß die gestrige Sendung der Reihe 37° im ZDF. “Über Organspender und Organempfänger”, so der Untertitel. Einer von Ihnen war ich. geminsam mit meiner Liebsten standen wir fast drei Tage vor der Kamera. Herausgekommen ist eine wirklich schöner Film, bei dem gut rüberkommt was Spenderangehörige und Organempfänger beschäftigt.
    Kurze Inhaltsangabe: Klick!

    31.10.07
    A Star was born…

    Heute war der Tag geprägt von Klamottenwechsel, aufs Rad steigen, Straßen Auf- und Abrennen und mit Klebestreifen sprechen….

    Für eine Kampagen zum Thema Organspende wurde ein Film über mich gedreht. Ein Regisseur, ein Tontechniker, ein Kameramann und der Art Director der verantwortlichen Agentur standen um 10:00 Uhr morgens bei mir im Wohnzimmer und begutachteten die von mir ausgewählte Garderobe. Danach ging es in Fitnessstudio, wo ich eine Szene auf einem Ergometer (es ging um das Aufsitzen und den Start) etwa 10 x drehen musste. Nicht weil ich so schlecht war, sondern weil alles aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen werden sollte. Dann noch ein Paar Geräte, umziehen und ins Büro. Dort am PC und am Telefon agieren, Jacket ausziehen, Akten wälzen und etwa 5x den Flur rauf und runter gehen. Nicht zu vergessen das betreten und verlassen des Gebäudes, ebenfalls 3, 4 mal. Dann umziehen, ins heimische Wohnzimmer und mit einem Klebestreifenkreuz an der Tür sprechen. Der Regisseur las Fragen, ich gab Statements und war dazu professionell verkabelt. Zum Schluss noch Jacke an, Impressionen im Park, am See (Stöckchenwerfen und Handy am Ohr) und beim Gehen an der Straße. Um 19:00 Uhr, Ende - Der Beitrag wird etwa 2 Minuten lang werden.

    Ich weiß nun mit Sicherheit eines: Schauspieler ist nicht nur einfach Star sein und dann ne Menge Geld verdienen. Es ist ein wirklich harter Job.

    30.09.07
    TÜV für 12 Monate…

    Das erste Jahr mit dem Spenderherz ist um, und das bedeutete in den letzten Tagen für mich: ab zum quasi TÜV. Zu einem Ganzkörpercheck mit stationärem Aufenthalt.
    Am Montag begann es bereits mit diversen Arztbesuchen, ab Dienstag dann die stationäre Aufnahme mit mehreren Untersuchungen, schlaflosen Nächten, Hunger (da meistens nüchtern), Kurznarkosen,… - und schließlich am Donnerstag Nachmittag mit dem Ergebnis: Alles in Ordnung! TÜV-Plakette für ein Jahr.
    Leicht angeschlagen nutze ich nun den Freitag, um mich wieder aufzupeppeln und meine inzwischen grippekranke Freundin zu pflegen, mit dem nötigen Abstand natürlich, denn am Ergebnis der Untersuchungen soll sich nichts ändern ;-)