Nun da er vorbei ist, der Autorenstreik in den USA, geht es für manche TV-Serie endlich weiter. Während man sich von den “Gilmore Girls” verabschieden musste und Ersatz dafür in “Men in trees” fand, gibt es neue Folgen von “Navi C.I.S.“, “Grey’s Anatomy“, sowie meiner Lieblingsserie “Dr. House” und neue Serien wie Private Practice (Spinoff von Grey’s Anatomy). Weitere Serienstarts wie “Eureka” und “Nemesis” erfreuen den SciFi-Fan und nach einem tollen Staffelfinale von “Heroes” und “Lost” kann man sich auf den Spätsommer und den Herbst freuen. Dann warten beide Serien mit neuen Folgen auf.
Dank Festplattenrekorder kann man der Vielfalt, trotz zeitweise gleichen Sendeterminen, bzw. Zeitmangel, dennoch fröhnen.
Bleibt abzuwarten, ob es den Autoren gelingt das verpasste aufzuholen. Einige Serien warten wegen des Streiks zunächst mit kürzeren Staffeln auf.
Viel mehr als der Bahnstreik beschäftigt den Serien- und TV-Fan der Streik der Drehbuchautoren in Hollywood. Für eine Beteiligung an den enormen Umsätzen im DVD uns Internet-Bereich legten die Schreiberlinge die Feder nieder, ein Ende ist nicht in Sicht. Den Amerikanern ist das Fehlen von aktuellen Late-Night Shows und Serien nichts neues, der letzte Streik dauerte 22 Monate und es gab in der Zeit nur Wiederholungen aus der Konserve zu sehen. Für uns hier in Deutschland eine Katastrophe! Viele Serien laufen gerade auf das Ende der aktuellen Staffel zu (Grey’s Anatomy, Dr. House, Heroes, Stargate Atlantis,…). Da es eh immer ein bis zwei Jahre dauert, bis die neuen Staffeln synchronisiert und ins deutsche Programm integriert werden, in den USA jetzt aber kein Nachschub produziert wird, kann man sich ausrechnen wie lange dann der deutsche Fan auf neue Folgen seiner Lieblingsserie warten muss.
Positive Seite: Es dürfte wieder mehr Geselligkeit geben, Spieleabende, Abendessen ohne Fernsehen, miteinander Reden, …..
Negative Seite: Es stehen bald nur noch überflüssige und sinnfreie Dokusoaps und uralte und zum 10. Mal gezeigte Widerholungen zur Auswahl, noch ein Schritt in die totale Fernsehwüste.
Dass ich ein Fan der Serie “Dr. House” bin, kann man hier und hier nachlesen. Die Erfolgsserie, die mit einem Emmy belohnt wurde, startet nun mit dem Soundtrack in den USA voll durch. Mit dabei:
der misanthropische Arzt, bzw. dessen Darsteller Hugh Laurie höchstselbst. Der Song “You Can’t Always Get What You Want” wurde von der Filmband, samt dem als Comedy-Sänger (I’m in love with Steffi Graf) bekannten Dr. House eingespielt und klingt nicht übel.

