Archive für Februar, 2008
Es ist Februar. Hindert die Wildgänse nicht daran mangels Frost jetzt schon nach Sibirien zu fliegen. Hindert auch nicht die frühen Blüher im Planzenreich daran fleißig Triebe zu entwickeln. Alles ist auf Fräulein Frühling getrimmt, dabei war Herr Winter noch garnicht zu Besuch. Dann heute der Clou: kurze Röcke , tiefe Ausschnitte, volle Biergärten und Cafés -ich war in München (geschäftlich). Bei strahlendem Sonnenschein und gefühlten 20° (real ca.16°). Dann die Anekdote meines Gesprächspartners: Gestern Abend Landung des Fluges aus Mallorca in München, mit dem Kommentar des Piloten: “Ich fliege sie jetzt ins Warme”. München gestern um 18:00 Uhr: 19,5°, Palma: 16°.
Klimawandel oder was? Kleiner Trost die Landung in Hamburg: 6°, Regen, leichter Wind.
Diesen Beitrag bookmarken bei:
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
“Eifersucht ist die Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft”, heißt es. Und genau diese Leiden schafft Murphy zur Zeit in Sachen Hochzeit. Verzweifelt und teils mit unlauteren Mitteln versucht er, diese Liäson zu verhindern (History: klick! und klick!). Neuester Streich: Nachdem wir ja verzweifelt um das Datum kämpften, beschlossen wir lieber noch bis zur schriftlichen Bestätigung durch das Standesamt mit dem Anfertigen der Einladungen zu warten. Als es dann soweit war, brüteten wir auf einem ausgefeilten Text herum, den wir gemeinsam entwickelten, dann nacheinander überprüften und ordnungsgemäß der Druckerei übersandten. Auch die Druckvorlage, die uns zur Freigabe gesandt wurde, überprüften wir beide. Gestern kamen die Karten. Die Freude war groß und die erste Karte wurde feierlich der besten Freundin meiner Liebsten übergeben. Abends eine SMS. “Wann heiratet ihr eigentlich?”. Entsetzen. Murphy hatte mit irgendwelchen magischen Mitteln dafür gesorgt, dass weder meine Zukünftige noch ich selbst bemerkten, dass auf den Einladungen zur Hochzeit das Datum fehlte. Dann hatte er sich in die Druckerei geschlichen, um dafür zu sorgen, dass auch das Team der Druckerei sich nicht fragte “Hochzeit? Toll, schön, aber wann?”. Wieder daheim wiegte er uns erneut in trügerischer Sicherheit. Ergebnis: eine den Tränen nahe und mißgelaunte junge Frau.
Nach einigen Tröstversuchen und traurigen Gedanken entschlossen wir uns nun, mit einem Füllfederhalter das Datum hinzuzufügen. Jede Hochzeit hat ihre Anekdote, dies wird wohl unsere sein.
@Muprhy: Und wir heiraten doch!
Diesen Beitrag bookmarken bei:
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
Spätestens seit Filmen wie “Angriff der Killertomaten” und “Grüne Tomaten”, oder seit Ketchup Light wissen wir, an Tomaten ist mehr dran als der Schein vermuten lässt. Das gilt jedoch nicht für Tomatensaft! Hektoliterweise setzt das Zeug in Deutschlands Supermärkten staub an. Niemand verabredet sich mit Freunden auf ein Glässchen Tomatensaft (selbst die Bloody Mary ist out) oder bestellt einen Latte Tomato. Sobald Mensch jedoch ein Flugzeug betritt, ändert sich dies radikal. Als verspräche der Genuß von Tomatensaft eine besondere Leichtigkeit des (Fluggast-) Seins, wird geordert, dass man fürchten muss, der gesamte Tomatensaftkonsum des Landes würde sich auf diesen Flug konzentrieren. Andächtig, ich bin geneigt zu sagen erfürchtig, wird ein Tütchen Pfeffer und ein Tütchen Salz in das Glas Ketchup gerührt. Anschließend wird bis zum Ende des Fluges daran genippt (was erahnen lässt, dass so mancher Gast inzwischen seine scheinbare Zwangshandlung bereut). Was ist das für eine Sache, mit den ausgequetschten Tomaten und dem Fliegen? Muß sich die heutige Gesellschaft damit abfinden, das der Name “Roter Baron” nicht ehrfurchtsvoll einen Kampfpiloten mit rotem Flugzeug, sondern einen Tomatensafttrinkenden Flieger der Aristokratenkaste meint? Ist der “Fliegende Holländer” eine Tomatensorte? Gibt es ein unentdecktes Gen, das Tomaten in goßer Höhe (in etwa Stratosphäre) zu wertvollen Glückshormonen oder drogenartigen Substanzen umwandelt? Ein Selbsversuch brachte keinen neuen Erkennntisse, außer dass ich auch künftig das entsprechende Supermarktregal meiden werde. Aber Freunde, nicht Red Bull verleiht Flügel, sondern Flügel verleihen Tomatensaft!
Wer mehr wissen will und dieser “Frage ohne Antwort” auf den Grund gehen möchte, der lese hier!

Diesen Beitrag bookmarken bei:
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
Heute durfte ich, anlässlich einer Dienstreise, Zeuge der Geburt einer neuen Maßeinheit werden: der Lufthansaminute (kurz: LM). Eine LM beträgt in etwa 6 Minuten und fühlt sich an wie eine viertel Stunde. Heute 08:10 sollte mein Flieger nach Frankfurt abheben. Da hieß dann, es gäbe eine kleine Verzögerung. Um 08:30 (also ca. 3,5 LMs später), wurde durchgesagt es gäbe gefrierenden Nebel und man wisse noch nicht ob der Flug überhaupt pünktlich gehe, oder erst gegen 10:30 (was bedeutet hätte, alle Termine futsch), näheres in 5 Minuten (also LMs). 45 Minuten später (Achtung, das sind fast 8 LMs statt 5), wurde gesagt es geht los. Alles hechtet an Bord. 2 LMs lang passiert erstmal garnichts, dann die Durchsage, es würde ein Startfenster geben (in 5 LMs), welches man dann nutzen könne. Weitere 3 LMs später (immer noch in Parkposition, Telefonieren trotzdem verboten) heißt es, man müsse noch das Gepäck von Gästen die (das Prinzip der Lufthansaminuten nicht verstanden und daher) aufgegeben hatten aussortieren, Dauer: etwa 5 Minuten (ihr wisst was gemeint ist). Aufgabe für euch: als ich dann um 11:30 das Flughafengebäude in Frankfurt verließ, hatte ich wieviele LMs und wieviele echte Minuten Verspätung?
Die Lufthansaminute ist übrigends nicht zu verwechseln mit der BVS (Bahnviertelstunde). “Dieser Zug verspätet sich um 15 Minuten” berechnet sich nämlich wie folgt: 15 Echtzeitminuten² + (1 Echtzeitminute x Erntfernugskilometer)……
Diesen Beitrag bookmarken bei:
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
Nach einem Dreitages-Intermezzo von irgendwelchen Viren, die meine Nase zum Laufen, den Kopf zum Fliegen und den Hals zum Kratzen brachten, bin ich nun endlich wieder auf dem Damm. Was Murphy damit zu tun hat? Nun, voraus gegangen waren im Abstand von etwa 14 Tagen mehrere Gespräche in denen es immer wieder darum ging, wie Erkältungen, Norovirus und andere Plagen dieser Zeit trotz Immunsuppression an mir vorüber gingen. Irgendwie hätte ich ahnen können, dass unser Freund Murphy mithört und nach einem gemütlichen Kinosonnabend einen Sonntag folgen lässt, den “Mann”, ganz typisch und klischeegerecht dem Tode nahe, im Bett verbringt.
Einziges Extra dabei: die verständnisvolle Liebste, die einen umsorgt und mit Nettigkeiten und Leckereien “betütschert”.
Doch damit ließ es Nervensäge Muprhy nicht bewenden. Er fädelte auch noch ein, dass just in den drei Tagen krankgeschriebenen Leidens (jawohl Ladys, wir Männer leiden bei Erkältungen und grippalen Infekten!!! Der Kreuzweg ist nix dagegen!!!), wichtige Entscheidungen über Pressetexte, Flyer, Standups und Veranstaltungen zu treffen sind, so dass vom Handy, über den privaten Festnetzanschluss, bis zum heimischen eMail-Account alles bis zum Anschlag ausgelastet war (um ja nicht die zarte Hoffnung auf Erholung aufkommen zu lassen)

Fazit: Erkältung fast weg, Nerven auch. Die Tücken des digitalen Zeitalters und des zu häufig in der Öffentlichkeit über nichtkrankwerdentrotzimmunsuppression sprechens…… und aus dem Off lacht Murphy leise.
Diesen Beitrag bookmarken bei:
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
|
|
 |